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Kündigung Elternzeit Rechtsanwalt

Arbeitsrecht: Bei Freigabe einer Tätigkeit nach § 35 Abs. 2 InsO geht die Passivlegitimation für eine Kündigungsschutzklage wieder auf den Unternehmer über

Um eine Kündigungsschutzklage erfolgreich zu gestalten, muss der klagenede Arbeitnehmer darauf achten, den richtigen Beklagten zu benennen. Dies kann durchaus schwierig sein, insbesondere wenn über das Vermögen des Unternehmens, bei welchem der Kläger angestellt ist, das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

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Arbeitsrecht: Arbeitnehmerhaftung bei fahrlässiger Zerstörung von Betriebsmitteln

Der Arbeitgeber kann über das Arbeitsverhältnis durch seiner Weisungen und die von ihm zu besorgende Ausstattung maßgeblich bestimmen. Es wäre somit ungerecht, wenn die normalen Haftungsregeln des BGB auch auf das Arbeitsverhältnis anzuwenden wären. Daher kommt im Rahmen des Arbeitsverhältnisses das dreistufige Haftungsmodell zum Tragen.

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Arbeitsrecht: Außerordentliche Kündigung wegen eigenmächtiger Preissenkung durch Mitarbeiter.

Landesarbeitsgericht Niedersachsen, 12. Februar 2010, Az.: 10 Sa 1977/08 Für die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung gem. § 626 BGB, die fristlos oder mit einer Auslauffrist erklärt wird, ist ein wichtiger Grund erforderlich. Liegt ein solcher Grund vor, ist aufgrund des Verhältnismäßigkeitsprinzips eine Interessenabwägung durchzuführen, um festzustellen, ob eine Weiterbeschäftigung bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist zumutbar wäre. Wichtige Gründe für die außerordentliche Kündigung können z. B. die Folgenden sein: Arbeitsverweigerung, Beleidigung, Ausländerdiskriminierung, Schmiergelder/Bestechung, Diebstahl oder Spesenbetrug. Bis vor kurzem hatte das Bundesarbeitsgericht („BAG“) auch beim Diebstahl geringwertiger Sachen fristlose Kündigungen für gerechtfertigt gehalten. Dies änderte sich mit
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