Rechtsanwalt Tieben mth Tieben & Partner Rechtsanwälte
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§ 651c BGB

§ 651c Abhilfe

(1) Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die Reise so zu erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Nutzen aufheben oder mindern.

(2) Ist die Reise nicht von dieser Beschaffenheit, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

(3) Leistet der Reiseveranstalter nicht innerhalb einer vom Reisenden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe durch ein besonderes Interesse des Reisenden geboten wird.

Reiserecht: Minderung des Reisepreises aufgrund unzulänglicher Reiseleitung

Die Qualität einer Reise und damit die Zufriedenheit der Reiseteilnehmer steht und fällt mit der Kompetenz und dem Einsatz der Reiseleiter. Wenn diese Reiseleiter nicht in der Lage oder gewillt sind, ihren Verpflichtungen nachzukommen, kann dies den Reiseteilnehmer zu einer Reisepreisminderung berechtigen.

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