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§ 651d BGB

§ 651d Minderung

(1) Ist die Reise im Sinne des § 651c Abs. 1 mangelhaft, so mindert sich für die Dauer des Mangels der Reisepreis nach Maßgabe des § 638 Abs. 3. § 638 Abs. 4 findet entsprechende Anwendung.

(2) Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

Reiserecht: Minderung des Reisepreises aufgrund unzulänglicher Reiseleitung

Die Qualität einer Reise und damit die Zufriedenheit der Reiseteilnehmer steht und fällt mit der Kompetenz und dem Einsatz der Reiseleiter. Wenn diese Reiseleiter nicht in der Lage oder gewillt sind, ihren Verpflichtungen nachzukommen, kann dies den Reiseteilnehmer zu einer Reisepreisminderung berechtigen.

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Reiserecht: Kein Schmerzensgeld nach Affenbiss

Amtsgericht Köln, 18.11.2010, Az.: 138 C 379/10Auf Urlaubsreisen sind unzureichende Hotelanlagen oder Flugverspätungen bzw. –ausfälle immer wieder Gegenstand von Klagen der Urlauber gegen den Reiseveranstalter.Die jeweiligen Ansprüche, die durch den Urlauber geltend gemacht werden können, hängen entscheidend davon ab, wann die anspruchsbegründenden Mängel auftreten. Vor der Reise kann der Urlauber den Rücktritt vom Reisevertrag, die Vertragsübertragung auf einen Dritten oder die Kündigung der Reise wegen höherer Gewalt geltend machen. Während der Reise z. B. den Anspruch auf Kündigung des Reisevertrages, das Recht zur Abhilfe oder Selbsthilfe. Nach der Reise kann er Minderungsansprüche, Schadensersatzansprüche oder Schmerzensgeldansprüche
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