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§ 7 (1) AGG

§ 7 Benachteiligungsverbot

(1) Beschäftigte dürfen nicht wegen eines in § 1 genannten Grundes benachteiligt werden; dies gilt auch, wenn die Person, die die Benachteiligung begeht, das Vorliegen eines in § 1 genannten Grundes bei der Benachteiligung nur annimmt.

(2) Bestimmungen in Vereinbarungen, die gegen das Benachteiligungsverbot des Absatzes 1 verstoßen, sind unwirksam.

(3) Eine Benachteiligung nach Absatz 1 durch Arbeitgeber oder Beschäftigte ist eine Verletzung vertraglicher Pflichten.

Arbeitsrecht: Der Verstoß des Arbeitgebers gegen das AGG im Bewerbungsverfahren kann nachträglich nicht geheilt werden

Eine nachträgliche oder rückwirkende Heilung eines Verstoßes gegen das AGG im Bewerbungsverfahren ist mit der Struktur des AGG und insbesondere den hier geltenden strikten Fristenregelungen nicht vereinbar. Ansonsten hätte es der Arbeitgeber alleine in der Hand, durch taktische Maßnahmen einer Insanspruchnahme nach dem AGG zu entgehen.

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